TURM 20

Jugendclub Cäcilia

// die Ruine wird zum sozialen Ort für Jugendliche

(Lisa Steckbauer, Masterarbeit, 2024)

Das Projekt revitalisiert den Turm 20, der Teil der Befestigungslinie um Linz war, und verwandelt ihn in einen Jugendclub. Die Zielgruppe wird in der Stadt- und Sozialplanung kaum beachtet, und das Projekt ist ein Versuch, diese Lücke zu verringern. Die Lage in der Natur bietet einen Kontrast zum Stadtleben, und der Turm wird zur Erlebniswelt der Jugend.


Zu Beginn stellte sich die Frage, wie Jugendliche auf eine massive historische Bausubstanz reagieren, die in gewisser Weise einen starken Kontrast zu ihrer eigenen Lebenswelt bildet. Mein Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Jugendlichen die Ruine nicht nur als ein historisches Relikt betrachten, sondern vielmehr als ein Erlebnis, das eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft. Ich sehe die Ruine als eine Art Zeitreise durch die Architektur, bei der die Jugendlichen die Möglichkeit haben, in die Geschichte einzutauchen und gleichzeitig ihre eigene Kreativität und Freiheit auszuleben.

GRÜNSAM

gemeinsam grün samen

// modulares Begrünungssystem für den städtischen Raum

(Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2024)

Die Klimakrise führt dazu, dass sich Städte überhitzen. Um dagegen anzukämpfen ist es wichtig, Grünflächen in Städten zu integrieren. Pflanzen verbessern die Luftqualität, spenden Schatten und senken dadurch auch die Oberflächentemperaturen. Eine Begrünung wirkt sich nicht nur positiv auf den Menschen aus weil sie die psychische Gesundheit fördert, sondern auch auf die Tiere und Pflanzen, da sie neue Lebensräume schafft.

In vielen Städten gibt es bereits integrierte Grünflächen. Oft sind das Parks, Fassaden oder Dächer. Trotzdem gibt es noch ungenutzte Orte die begrünt werden können. Das Projekt „grünsam“ versucht genau diese Lücken zu füllen. Es hat das Ziel, die Stadt grüner, lebenswerter und klimafit zu machen. Die Freiflächen sollen durch flexible Grundmodule und Baukastenelemente begrünt werden. Sie können nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Bereich eingesetzt werden.

EMOTIONAL & FUNKTIONAL

//  Österreichische Gesundheitskassa (ÖGK) wird neu gefühlt

(Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2023)

Das Projekt zielt darauf ab, das Kundenerlebnis in den ÖGK Kundenservicestellen zu optimieren. Häufig ist der Besuch der Filialen von Lärm und Hektik geprägt und wird mit negativen Gefühlen, wie Unzufriedenheit und Ärger, verbunden. Um dem entgegenzuwirken, orientiert sich der neue Entwurf an den Prinzipien der Heilsamen Architektur: Es wird eine ruhige, heilende und akustisch angenehme Raumatmosphäre geschaffen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der funktionalen, als auch auf der emotionalen Komponente. Das Design soll einerseits einen reibungslosen Ablauf ermöglichen und andererseits eine beruhigende Wirkung auf die KundInnen und MitarbeiterInnen haben. 

Diskretraum I
PERSÖNLICH

Self-Service
DISKRET


Diskretraum II
SENSIBEL


Eingangssituation
SICH WILLKOMMEN FÜHLEN

Möbelfamilie

Schalter
SERIÖS und INKLUSIV

Wartebereich
WERTSCHÄTZEND

Grundriss

Back-Office
NATURBEZOGEN

FORMEN FALTEN

die Sitzqualitäten des Lesens

// Neugestaltung des Bibliotheksraums des Bildungshauses St. Hippolyt in St. Pölten

(Sara Mayer und Lisa Steckbauer, 2022)

Das Projekt ‘Formen Falten’ befasst sich mit der allgemeinen Frage, in welchen unterschiedlichen Qualitäten das Lesen ausgeübt werden kann. Basierend auf den vier Positionen - Sitzen, Lümmeln, Lehnen und Stehen - entsteht eine Möbelfamilie. Die Möbel setzen sich aus den Grundformen Kreis und Rechteck zusammen. Sie verschmelzen einerseits mit dem Bestand, indem sie die vorhandenen Strukturen nutzen und andererseits untereinander, indem sie durch Faltungen aneinandergereiht werden und so die Qualitäten ermöglichen. 

Sitzen | Lümmeln

Sitzen | Lümmeln | Lehnen | Stehen
Möbelfamilie 

Lehnen | Stehen

Lesen | Schmökern

LAUT _ LEISE

der Klang der Schule

// Neugestaltung der MS Knittelfeld

(Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2023)

Das Projekt zielt darauf ab, den Schülerinnen qualitativ hochwertige Pausenräume zu bieten. Das Ziel der Neugestaltung ist, dass die SchülerInnen ihre individuelle Komfortzone finden, wo sie sich frei entfalten können. Bei der Planung wurde die Schule in zwei Zonen gedacht: Eine ist laut und eine ist leise. Die lauten Bereiche stehen für Austausch und Schnelligkeit. Sie werden großflächig geöffnet und ganz in der Farbe des Geschosses gehalten. Im Kontrast dazu stehen die leisen Bereiche, die als Rückzugsorte dienen. Sie werden nur minimal geöffnet und ein sanfte Farbtöne erzeugen die gewünschte ruhige Stimmung. 

MOVE | Aktivraum | OG 1

CHILL | Ruheraum | OG 1

Gang | temporäre Arbeitsplätze 

Freiluftklasse | Dachterrasse | OG 1

CHILL | Ruheraum | OG 1

MOVE | Aktivraum | OG 2

ZWECKMÄSSIG
OHNE ZWECK

// das dekorative Objekt wird zum 
benutzbaren Möbelstück
(Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2021)

Gemälde erzählen Geschichten, deren Handlungen in sich verspannt sind, doch die Fäden sind zum realen Raum hin abgeschnitten. Die Vase, als rein dekoratives Objekt, hat keinen Nutzen. Durch das Anbringen eines Henkel entsteht eine Brücke in die Realität. Der Henkel ist angreifbar, die Vase bekommt einen Nutzen. Diese Gedanken von Georg Simmel sind in seinem Text „Der Henkel“ zu lesen. In dem Projekt „Zweckmäßig ohne Zweck“ sollen diese widergespiegelt werden. Ein Sessel steht als rein dekoratives Objekt im Raum, erst durch einen Handgriff wird es ein benutzbares Möbelstück.

HOCH HINAUF

// Entwurfsvorschlag der Seethalerhütte am Dachstein

(Christina Fuchs und Lisa Steckbauer, 2021)

Hoch oben erfordert die Alpenvereinshütte durch ihre Lage eine gewisse Einfachheit. Der Mensch muss sich auf das Mindeste reduzieren, sparsam leben, alles Unnötige wird weggelassen. In der Neugestaltung des Innenraumes soll vor allem die Einfachheit einer Alpenvereinshütte sichtbar werden und ein Bezug zur Natur hergestellt werden. Stein und Holz sind dabei ausschlaggebend. Man reduziert sich auf diese beiden Materialien, dafür soll so viel wie möglich aus ihnen herausgeholt werden: Mit was assoziiert man sie? Was bedeuten sie? Was können sie noch sein? 

Publizierung des Designkonzepts im Fachmagazin Hotel&Design
Ausgabe April/Mai 2021 (Seite 40-41)

Schank | Sitznische

Stube

Eingangsbereich

Schlafen statt Schnarchen

Schlafen statt Schnarchen

Räumlichkeiten der Pächter

SILVERPRENEURE

Vom Beruf zur Berufung

// Co-Working Space für Seniorinnen

(Christina Fuchs und Lisa Steckbauer, 2021)

KUNST X INDUSTRIE

// Konzept Wanderausstellung NÖ Industrie

(Christina Fuchs, Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2022)

Das Ziel der Ausstellung ist es, durch eine moderne Gestaltung und interaktive Elemente das Image der Industrie NÖ aufzufrischen und junge Menschen für Berufe in der Branche zu motivieren. Die Ausstellung soll farblich gegliedert und individuell gestaltet werden, um die Vielfalt und Stärke der NÖ Industrie zu präsentieren.

COMFORT ZONE

zwischen Intimität und Beisammensein 

// Raumdefinierende Intervention

(Zoe Schuster, Luca Szemes und Lisa Steckbauer, 2022)

Das Kunstobjekt „comfort zone“ soll einen Diskurs über die individuelle Auffassung von Intimität in einem räumlichen Gefüge anregen: Wo beginnt und wo endet deine Komfortzone? Von Außen nach Innen wird der Raum immer privater. Die an ihn gestellten Bedürfnisse definiert jede der sechs Schichten, anhand ihrer Höhe und Größe, ihren Durchgangsöffnungen und ihrer Farbe, selbst.